Supervision


Supervision ist ein fachlich begleiteter Prozess der Selbstreflexion im beruflichen Zusammenhang. Gemäß der Definition der Deutschen Gesellschaft für Supervision (www.dgsv.de) von 1996 dient sie als Beratungsmethode der Sicherung und Verbesserung der Qualität beruflicher Arbeit. Supervision wird zunehmend auch in den Bereichen Gesundheitswesen, Wirtschaft und Dienstleistungsunternehmen, Verwaltung und Politik in Anspruch genommen.

Psychoanalytische Supervision versucht darüber hinaus, unbewusstes Selbst- und Beziehungserleben zugänglich zu machen.


Supervisionsangebot:

  1. Einzelsupervision von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, die die eigene Behandlungstätigkeit gemeinsam mit einem Supervisor reflektieren wollen.

  2. Balintgruppen für ÄrtzInnen, PsychologInnen, LehrerInnen, SozialarbeiterInnen.

  3. Teamsupervision in Organisationen, sozialen Einrichtungen oder Krankenhäusern.

Balintgruppen

Die Arbeit in Balintgruppen ist eine besondere Form der Patientenbezogenen, psychoanalytischen Supervision. Erlebte Beziehungsepisoden mit Pat. werden in der Balintgruppe berichtet und reflektiert. Dabei soll die Gruppe quasi als "Resonanzkörper" für den Bericht über eine evtl. schwierige Erfahrung mit einem Pat. dienen. Auf diese Weise gerät die berichtete Arzt-Patienten-Beziehung erlebnisnah in den Fokus des Gruppenerlebens. Es geht dabei nicht hauptsächlich um die Beobachtung "harter Daten", sondern um Gefühlsaspekte und Eindrücke, die in der Gruppe bei dem Bericht über einen Pat. entstehen. Der Balintgruppenleiter bündelt die Eindrücke der Gruppe. Balintgruppen werden vor allem für MitarbeiterInnen im Gesundheitswesen, im pädagogischen und im sozialen Bereich angeboten. (Balintgruppen wurden nach ihrem Erfinder, dem ungarischen Psychoanalytiker Michael Balint (1893-1970), benannt.)


Der Systemische Ansatz in der Supervision:

Die systemische Organisations- und Teamberatung konzentriert sich vor allem auf die Wechselwirkung (Interaktion) zwischen den verschiedenen Ebenen und Elementen eines Betriebes oder einer Organisation. Dabei werden die Ressourcen der Teammitglieder genutzt und bisher noch unerkannte Zusammenhänge aufgedeckt. Das ermöglicht, notwendige bzw. anstehende Entwicklungsprozesse sinnvoll und zielorientiert zu strukturieren.


Wenn eine solche Beratung oder Supervision gesucht wird, so empfehle ich die Kontaktaufnahme mit
Herrn Dr. Karsten Waniorek aus Berlin (Sprachen: Deutsch, Spanisch, Englisch)
www.waniorek-beratung.de

Er bietet Strukturierung und Begleitung von Veränderungsprozessen, sowie Beratung bei der Teamentwicklung an. Er moderiert in Konflikten (Mediation), berät bei der Projektplanung (Einzelberatung und Coaching) und hilft bei der Leitbildentwicklung. Er hat Arbeitserfahrungen in komplexen Entwicklungsprojekten im In- und Ausland (Asien, Mittel- und Südamerika) sowie mit Planungsverfahren und dem Aufbau von Projektinfrastruktur.


Außerdem empfehle ich

Frau Ursula Köpp aus Forchheim (Sprachen: Deutsch und Englisch)
www.per-se.info

In ihren Coachings beschäftigt sie sich mit dem Spannungsdreieck Beruf-Unternehmen-Privatleben.
Die berufliche Entwicklung steht dabei im Vordergrund. In Ihren Stimm- und Sprechcoachings unterstützt sie die eigene stimmliche und sprachliche Ausdruckskraft. Dafür bietet sie Einzeltermine und Seminare an.


Eine weitere Empfehlung

Dorothea Fischer, M. A., in Berlin
www.mediation-fischer.de

Ihr Schwerpunkt ist die Mediation, sowie Beratung bei Ehe- und Familienfragen.

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